Pyrenäen Herbst 2012

1.

So gegen Mittag machen wir uns auf den Weg. Das Ziel der Reise sind die Pyrenäen, da vor Allem dort im Süden das Wetter gut zu sein scheint. Trotzdem gilt es einiges zu packen.
Moto bepacken
Hier im Norden ist es doch recht kühl geworden. Insbesondere wenn es auch noch regnet wie heute. Zwar nicht stark, dafür aber stetig. Dies ändert vorerst auch nicht auf unserer Fahrt Richtung Westen. Auf der internationalen Strasse nach Lucelle kommt auch noch Rollsplitt zum wettermässigen Ungemach. Eindeutig nicht mein Lieblingsbelag. Kreuz und quer geht es durch die Franche-Comté nach Besançon und von dort aus dem Doubs entlang nach Dole. Auf dem letzten Stück des heutigen Weges hört es sogar auf zu regnen. Vor dem Schlafen gehen natürlich noch ein Stadtrundgang. Viele alte, schöne Häuser, aber kaum welche, die frisch renoviert aussehen. Dafür aber bewohnt, was dem Ort etwas urtümliches gibt. Gefällt.

2.

Der heutige Tag ist schnell erzählt. Wir fahren von Dole Richtung Westen. Vorwiegend auf gut ausgebauten, meist Ziemlich geraden Strassen. Im Gegensatz zu gestern sind diese aber trocken, denn Regen hat es keinen mehr. Von Zeit zu Zeit blinzelt sogar die Sonne durch die Wolken. Und wärmer ist es damit auch geworden. Unterwegs gibt es natürlich auch den einen oder anderen Halt. Zwecks Nikotin- und Koffeinaufnahme. Schliesslich kommen wir nach Clermont-Ferrand, wo wir noch auftanken, bevor es hinauf in die Berge geht. Endlich wieder Kurven. Und an der Geschwindigkeitskontrolle kommen wir unauffällig vorbei. Ein Dank dem blinkenden Autofahrer! In weiten Kurven geht es rauf und runter durch diese von Vulkanen geprägte Landschaft. Oben ist es jeweils deutlich kühler als unten. Ein erster Versuch der Zimmersuche schlägt fehl, weil an dem abgelegenen Ort zwar ein schönes Zimmer frei ist, es aber keine Gelegenheit zum Essen gibt. Also weiter in den Cantal hinein. Schliesslich landen wir in Beaulieu, einem Dorf mit Kirche, Schulhaus und ca. 10 Häusern.
Kirche in Bealieu
Eines davon ein Hotel. Mit Restaurant! Und Platz hat es genug für uns, da wir die einzigen Gäste sind. Wir geniessen die Ruhe über dem Lac Dordogne (oder so) und schauen uns den ganzen Ort an. Ja den Ganzen! Dann noch Etwas zu essen, das uns mit einem Bing angekündigt wird. . .

3.

Das Frühstück ist einfach aber gut. Wie auch der Augen öffnende Kaffee. Danach aber auf und davon. Erstes Zwischenziel ist Figeac. Das Navi führt uns auf Haupt-, Neben- und Nebigststrassen langsam aber sicher Richtung Südwest. Teilweise leider auch über Rollsplitt, eine in Frankreich beliebte Form der Strassenreparatur. Aber aufhalten lassen wir uns davon nicht, nur etwas bremsen.
Pause Fahrer Pause Moto
Einige Pausen unterbrechen unsere Fahrt, alle in „namenlosen“ Orten irgendwo im Cantal. Von Figeac aus will ich direkt ins Vallée de Célé fahren, was mir von einer Umleitung verwehrt wird. Selbige führt dazu, dass wir schliesslich wieder in Figeac landen und einen zweiten Versuch starten. Nach ziemlich fälligem Tanken. Die danach folgenden ca. 60Km durch den vom Fluss Lot geformten Canyon ist ein wahrer Genuss. Dies alleine war die Fahrt bis hierhin schon Wert. Kurz vor Cahor machen wir nochmals Pause um danach durch Cahor hindurch zu fahren und uns ausserhalb ein Hotel zu suchen. In Sauzet werden wir fündig.
Hotel de la Tour, Sauzet France
Das Hotel de la Tour gefällt uns sehr. Der Namen gebende Turm dient als Treppenhaus, vor dem Hotel eine hübsche Pergola, die den nun schon sehr gewünschten Schatten spendet. Die Kühle des Reiseanfangs ist schon fast vergessen. Recht so.

4.

Nach einem reichhaltigen Frühstück setzen wir unsere Fahrt Richtung Süden fort. Auf mehr oder weniger geraden Strassen geht es über Agen immer weiter Pau entgegen. Unterwegs besorgen wir uns noch Warnwesten, die in Spanien vorgeschrieben sind. Die eigentlich vorhandenen liegen zu Hause. Kurz vor Pau leitet uns das Navi so, dass wir die Stadt umfahren. Allerdings auf teilweise sehr schmalen und schlechten Strässchen. Ob dies besser war als durch die Stadt? Wir werden es nie erfahren. Na, vielleicht ja doch, man soll nie nie sagen. In Oloron-Sainte-Marie dann noch eine Pause, bevor es so richtig in die Berge geht. Macht halt schon mehr Spass als die vielen Geraden. In kurvenreicher Fahrt geht auf den Col de la Pierre St. Martin. Ganz oben tauchen wir in den Nebel ein, der uns bis kurz vor der Passhöhe begleitet.
Kirche Isaba
Die Fahrt hinunter ins spanische Baskenland geht dann wieder bei bester Sicht und Null Verkehr sehr zügig von Statten. In Isaba beenden wir die Fahrt für heute. Es folgt ein Stadtrundgang durch diese sehr steinige Stadt. Gefolgt von Essen und Trinken.

5.

Der süsse Kuchen, den ich das letzte Mal hier bekam, bleibt aus. Habe ihn allerdings nicht wirklich vermisst. Wir fahren schliesslich weiter das Tal hinunter bis zur Hauptstrasse Richtung Osten. Dieser folgen wir über Jaca hinaus, um dann Richtung Nord, also Frankreich, ab zu biegen. Auf dem Col de la Pourtalet machen wir Pause. Ein reges Kommen und Gehen von Franzosen, die hier nur wenige Meter diesseits der Grenze einkaufen kommen. Das Angebot ist entsprechend. Auf diesem Pass gibt es so ziemlich alles zu kaufen, was man für den täglichen Bedarf benötigt. Wir lassen es aber beim Milchkaffee bleiben. Dann über die Grenze und runter nach Frankreich, um gleich wie rauf zu fahren. Diesmal aber auf den Col d' Aubisque.
faules Fohlen
Ein kurzer Foto- und Zigarettenhalt und schon geht es weiter auf der Atem beraubenden Strasse zum Col du Soulor.
vom Aubisque zum Soulor
Hier dann Kaffeehalt mit Blick zurück in die Wand, durch wie eben gekommen sind. Bleibt noch einer für heute. Der aber hat es in sich. Nach der Talfahrt nehmen wir den Klassiker Col du Tourmalet unter die Räder. Und da die Tour de France dieses Jahr hier vorbei kam, ist die Strasse in bestem Zustand. Wenn auch teilweise ziemlich schmal.
Tourmalet
Vor allem weit oben ist das Überholen der Autos etwas mühsam. Ganz oben dann Nebelschwaden, die zwar die Sicht auf die Strasse nicht beeinträchtigen, aber jene auf die
Tourmalet
umliegenden Berge. Während unserer Pause ändern sich dann die Sichtverhältnisse von Minute zu Minute. So bekommt auch die beste aller Sozias etwas von der rauhen Schönheit dieser Gegend mit. Jetzt ist es nur noch ein Katzensprung bzw. Eine Talfahrt bis St. Marie und ein Hotel für die Nacht.

6.

Von St. Marie sind es nur wenige Kilometer auf den Col d' Aspin. Trotzdem legen wir eine kleine Pause ein. Schliesslich will das Panorama bewundert sein. Hier oben wimmelt es schon beinah von Campern, Motorrädern und Fahrrädern. Und Kühen.

AspinDie eine dieser Kühe scheint sich von einem Radfahrer so gestört zu fühlen, dass sie ihn beim Versuch zu fotografieren im wahrsten Sinne des Wortes auf die Hörner nimmt. Der Radfahrer fliegt durch die Luft, als wäre er der Verlierer eines Stierkampfs. Zu seinem Glück kommt er aber ohne grössere Blessuren davon. Auf der anderen Seite runter dauert es dann schon etwas länger und die Fahrt auf den Col de la Peyresourde dann auch. Dort ist es Zeit für Kaffee und Nikotin, bevor es runter geht nach Bagnère-de-Luchon. Von hier aus ist es nur ein Katzensprung auf den Coll del Portillon und somit zurück nach Spanien. Bei Vielha verlassen wir die Hauptstrasse und streben der Port de la Bonaigua entgegen. Dort, auf über 2000m machen wir einen kurzen Halt zwecks Aussicht, einen längeren Halt dann etwas weiter unten zwecks Flüssigkeitsaufnahme. Die Fahrt durch das Val d' Aneu ist schnell und vor Allem warm. Je weiter wir kommen, desto wärmer wird es. Kurz vor Tremp noch ein Eis- bzw. Cola-Halt. Die Wärme fordert ihren Tribut. Danach nur noch wenige Kilometer bis

Talarn Talarn, einem hübschen Städtchen über dem Talboden. Wunderschön gelegen und erst noch mit einem hervorragenden Hotel. Bestens geeignet für ein Pausen-Tag. Will heissen, wir bleiben zwei Nächte.
Talarn

7.

Heute ist Faulenzen angesagt. Das Motorrad, die beste aller Sozias und der Fahrer haben Pause. Wir geniessen ein spätes aber umso besseres Frühstück, schauen uns die Stadt an und tun auch sonst nicht viel.Da wir vor Allem den Schatten suchen, sind auch die Temperaturen bestens auszuhalten. Die Ruhe des Ortes erst recht.
Hotel in Talarn

8.

Nach einem mehr als reichhaltigen Frühstück verlassen wir Talarn. Bei Tremp wird noch aufgetankt und Reifendruck geprüft und ab geht's Richtung Osten. In Islan noch ein kurzer Einkaufsstopp und sind wir auf einer meiner Lieblingsstrecken. Hinauf zum Coll de Boixols. Die Warnung „kurvenreiche Strecke auf 35km“ ist uns Versprechen. In unendlichem Hin und Her geht's in flotter Fahrt über den kleinen Coll de Faidella auf die Passhöhe des Boixols.
Coll de Boixols
Hier machen wir kurz Rast, um die Schönheit der Landschaft noch mehr geniessen zu können. Dann weiter auf der tollen Strasse nach Coll de Nargo, einer Stadt, nicht einem Pass! Hier ein weiterer Halt. Diesmal zur Erfrischung. Wir nehmen uns viel Zeit dazu, bevor wir weiter Richtung Osten fahren. Nun geht es über den Coll de Jou auf die nicht enden wollende „Höhenstrasse“ bis nach Berga.
Coll de Jou
Unterwegs machen wir mehrmals Halt, zu schön die Landschaft, um nur hindurch zu brettern. Auch wenn das Fahren hier unheimlich viel Spass macht.
Coll de Jou
Kaffee und Cola gibt es am Ende der Höhenstrasse mit Aussicht auf Berga. Nebst Berga nehmen wir aber auch erste Anzeichen von Gewitterbildung wahr. Wir setzen unsere Fahrt Richtung Ripoll trotzdem fort. Immer mal wieder mit einem Blick nach oben. Ein, zwei Kilometer vor Ripoll erliegen wir dem verlockenden Schild eines Hotels. Gerade rechtzeitig. Kaum haben wir das Zimmer bezogen, geht auch schon ein kräftiges Gewitter über dem Tal nieder. Wir geniessen es vom Balkon aus.

9.

Nach einem nicht weiter erwähnenswertem Frühstück wird wieder kurz aufgetankt, Luft geprüft und danach die Passstrasse Richtung Puigcerda angesteuert.Erst geht es in eher weiten Kurven das Tal hinauf bevor es dann auf der Höhe so richtig zur Sache geht. Trotz Sonntag hat es eigentlich wenig Verkehr, was uns natürlich zusagt.
nahe Ripoll
In Puigcerda gibt's Kaffee, nach welchem wir weiter fahren nach La Seu. Dies auf vorwiegend schnell befahrbaren Strassen, sodass wir Null Komma plötzlich in La Seu sind. Also nichts wie weiter. Nach westlicher Richtung ist nun Nord angesagt, statt leeren Strassen nun Kollonnenverkehr. Andorra lockt auch am Sonntag zum Einkaufsbummel und die Spanier machen regen Gebrauch davon. Entsprechend mühsam geht es voran. Auf halbem Weg zwischen südlichem und nördlichem Grenzübergang machen wir Pause. Es ist sehr warm geworden und wir brauchen etwas zum Rausschwitzen. Danach weiter das Tal hinauf bis zum Port d' Envalira mit der
Andorrapferd mit Glocke
wahrscheinlich höchst gelegenen Tankstelle in Europa und runter nach Pas de la Casa. Ja, an Tankstellen fehlt es Andorra nicht. Unser Weg führt uns weiter über den Col de Puymorens bevor aufkommende dunkle Wolken das nächste Gewitter ankündigen.
aufziehendes Gewitter
Kurz vor Mont-Louis dann ein paar Tropfen, was uns zur sofortigen Zimmersuche verleitet. Und wir werden auch sofort fündig. Keine fünf Minuten zu früh. Kaum sitzen wir auf dem Balkon öffnet der Himmel die Schleusen. Und wie!
Gewitter

10.

Blauer Himmel, Sonne, trockene Strassen. Vom gestrigen Gewitter ist nichts
am Morgen nach dem Gewitter
geblieben. Alles bestens für unsere Fahrt über den Col de Quillane, durch das Tal des Aude und die Schlucht St. Georges nach Axat. Hier geht's ab Richtung Osten bis St. Paul, wo wir noch Rast machen, bevor es dann weiter zur Gorges de Gallamus geht.
Gallamus Schlucht Gallamus Schlucht
Eine Pracht sondergleichen. Kaum zu beschreiben. Aber Fotos lassen sich machen. Die Weiterfahrt dann über kleine und kleinste Strassen; teilweise wegen Strassen- sperrungen, teilweise weil es der kürzeste Weg ist. Einige kleine Pässe sind natürlich auch dabei, darunter der Col de l' Homme Mort (Pass des toten Mannes).
Toter Mann Pass
Von den Ausläufern der Pyrenäen „endlich“ runter landen wir in Carcassonne. Ideal für die Nacht.
Hotelgarten
Und einen Rundgang durch die „Cité“, wo wir wie erwartet nicht die einzigen Touristen sind. Wie es hier in der Hochsaison zu und her geht, möchte ich lieber nicht erleben.
Carcassonne Cité

11.

Wir verlassen Carcassonne Richtung Nordost. Erst auf Strassen erster Güte, dann zweiter, dritter und so weiter, bis kaum mehr von Strassen gesprochen werden kann.
Richtung Tarn
Geflickte Flicken auf Flicken. Aber wie Alles hat auch das Geholper mal ein Ende und nach unzähligen Kleinst-Cols erreichen wir das Tal des Tarn. Von Saint-Rome aus geht es nach einem längeren Halt Tarn-aufwärts, unter dem mächtigen Viaduc de Millau hindurch, durch Millau und weiter durch die Gorges du Tarn.
le Tarn
Aufkommende dunkle Wolken beenden einmal mehr unsere Fahrt frühzeitig. In Rivière beziehen wir und schauen dem Regen vom Trockenen aus zu.
Rivieère

12.

Wir verlassen Rivière Richtung Osten, dem Lauf des Tarn folgend. Für 50 bis 60km ist er unser Begleiter bis hinauf ins Quellgebiet. Da ist dann Pause angesagt.
Tarnschlucht
Wie wir weiter fahren, beginnt es zu regnen. Nur leicht. Fürs Erste. Irgendwann schüttet es dann so sehr, dass wir bei einer Tankstelle unterstehen. Der Regen lässt dann nach, aber so richtig gemütlich wird es nicht mehr. Zwar gibt es Regen-freie Momente, aber nasskalt bleibt es trotzdem. Relativ gut eingepackt fahren wir, dem Wetter trotzend, Richtung Le Puy. Nur den einen Abstecher von der mehr oder weniger kürzesten Route lassen wir aus. So brausen wir Le Puy zu auf der Nationalstrasse und finden dort auch schnell ein Hotel. Dass nur das Zimmer mit Jacuzzi frei ist, trifft sich bestens. Ideal zum Aufwärmen. Danach ein Spaziergang durch die Altstadt. Wir stellen fest, dass ein Renaissance-Festival statt findet. Also warten wir
Trommler
bei einer Erfrischung auf den Umzug. Höchst amüsant. Nicht das Warten, der Umzug. Und offensichtlich für Zuschauer wie für Teilnehmer. Wir haben unseren Spass daran und amüsieren uns köstlich. So ist dann auch das darauf folgende Abendessen.

13.

Die teilweise frühen Fahrtabbrüche wegen der Gewitter der letzten Tage bewirken, dass wir weiter von zuhause entfernt sind als eigentlich vorgesehen. Also müssen wir Kilometer machen. Mehr als üblich. Also wählen wir Nationalstrassen und Autobahn bis Lyon und noch etwas darüber hinaus. So schaffen wir in relativ kurzer Zeit viele Kilometer. Aber den ganzen Tag soll es nicht so weiter gehen. Wir verlassen die Autobahn und fahren Richtung Jura. Die vormittäglichen, leichten Regenschauer sind vorbei und so können wir die Fahrt dem Fluss Ain entlang so richtig geniessen.
Fluss Ain
Kaum haben wir den Ain verlassen, sind wir auch schon in St. Claude, das mit seiner ungewohnten Verkehrsführung immer wieder „lustig“ ist. Trotz Strassensperrungen, die das Ganze noch steigern, finden wir den Weg hinaus leicht. Nun geht es in kurvenreicher Fahrt auf die Höhen des „Haut-Jura“. Wir haben die Strasse quasi für uns, was natürlich höchst willkommen ist. So kommen wir in flotter Fahrt rasch nach Morez, wo wir die Fahrt für heute auch beenden. Trotz Trockenheit ist es doch ziemlich kühl geblieben. Das Hotel ist gelinde gesagt eher von der einfachen Art, aber dafür hat es Garage. Ein kleiner Stadtbummel, Abendessen und Bücher lesen runden den Tag ab.

14.

Nicht mehr weit. Noch ein paar Stunden durch den Jura und das wars. Erst mal wieder rauf auf die Jurahöhen. Nach relativ kurzen, kühlen Kilometern machen wir Kaffeehalt in Bellefontain. Wir müssen den Geschmack des Frühstückskaffees los werden. Hier an der wärmenden Morgensonne geniessen wir, was wir zum Frühstück vermisst haben. Dann weiter nach Pontarlier, wo wiederum eine Pause angesagt ist. Die Morgenkühle ist vorbei, es wird wärmer und wärmer. Auf Nebenstrassen fahren wir Richtung Fuana und biegen dort auf die wunderbare Strasse Richtung Gigot ein. Hier zeigt sich der Jura von seiner schönsten Seite. Die Fahrt durch diese wunderbare Gegend führt uns bis St. Hypolite und von dort Richtung St. Ursanne. Das wir aber nicht erreichen. Kurz vor der Grenze zur Schweiz ist Schluss mit lustig. Der Hinterreifen ist platt. Und dadurch

Panneauch der Fahrer. Der Rest ist warten auf die Pannenhilfe, Fahrt im Abschleppfahrzeug nach Delsberg und Zugfahrt nach Basel. Das Motorrad wird nachkommen.

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